[EXPEDITION ZIEGE UND PFERD] Auf der Spuren Auf den Spuren der natürlichen Lebensweise von Ziegen und Pferden und was uns diese lehren kann

Gundelrebe, Gewöhnlicher Gundermann

(Glechoma hederaceae L.)
Lippenblütengewächs

Heute habe ich Pony Lucie dabei beobachtet, wie sie intensiv unter einem alten Holunderbaum Gundelrebe, auch Gundermann, gegessen hat. Die anderen Ponys aßen derweil junges Grün, welches durch die milden Temperaturen am Grundstücksrand im feuchten Gebiet anfing zu wachsen. In der meisten Literatur rund um Pflanzen, die für Pferdehalter geschrieben wurde, ist zu finden, dass die Gundelrebe für Pferde giftig sei. Dies war der Auftakt zur Weiterführung meiner Expedition ins Jahr 2019.

Beschreibung: Die Gundelrebe ist eine immergrüne Pflanze, die den Boden deckend und dicht auf nährstoffreichen, lehmigen Böden wächst. Sie kann bis zu 1,40 hoch werden, meist finden wir sie aber dicht am Boden befindlich.

Inhaltsstoffe: Gerbstoffe, ätherische Öle, Saponine, Cholin, Vitamin C, Kalium

Heilwirkung: entzündungshemmend, schleimlösend, stoffwechselfördernd, bei Leberbeschwerden, Bronchial- und Darmkatarrh, Würmern, Asthma, bei Blutarmut, uvm.

Verwendung: Traditionell wird aus der Gundelrebe oft ein Tee zubereitet, findet aber auch als frisches Kraut in Salaten und Smoothies (heutzutage) seine Anwendung, die schon bei den alten Germanen in unseren Gebieten nachweislich stattgefunden hat

Ich habe all die Zeit noch nie beobachtet, dass ein Pony oder eine der Ziegen Gundelrebe gegessen hat. Interessant, dass sie es heute tat und ich werde dies weiterhin beobachten. Da Lucie seit 2016 Probleme mit schleimigem Husten hat, die jedoch seit Sommer 2017 so gut wie abgeklungen sind, ist es interessant, dass sie jetzt gezielt Gundelrebe zu sich genommen hat. Mal sehen, wie es sich weiterhin verhält. Auf einer einschlägigen Internetseite für Pferdegiftpflanzen wird sogar auf eine tödliche Gefahr hingewiesen, die von dieser Pflanze ausgehen soll. Es soll sogar nachgewiesene Todesfälle nach Aufnahme geben. Weitere Hinweise dazu kann ich jedoch nicht finden. Ebenso finde ich nichts darüber, was genau giftig sein soll und in welcher Menge.

Je mehr ich beobachte, genauer hinsehe und dokumentiere, umso befremdlicher erscheinen mir solche Artikel und Tabellen. Deshalb möchte ich auch heute alle Menschen ermutigen, sich selbst zu informieren, zu beobachten, zu dokumentieren, zu lesen (verschiedene Quellen, gute Literatur, BÜCHER….usw.) und sich selbst ein Bild zu machen.

Da ich das Gefühl habe, es wird den Menschen regelrecht Angst vor Pflanzen gemacht und da immer öfter Leute zu mir kommen und sich nach Kräutern erkundigen, entstand die Idee, im Frühjahr eine Kräuterwanderungen für Pferdemenschen MIT ihrem eigenen Pferd anzubieten.

Beobachtet selbst, was eure Pferde essen, lasst euch erklären, was sie da essen und wieso sie das eventuell tun, Pflanzen sind nicht nur Medizin, sie sind einfach auch Nahrung und nähren somit den Körper mit dem, was er braucht.

Die Kräuterwanderung findet am 27.04.2019 in 23923 Palingen statt.

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