Ich gehe von der Annahme aus, dass der Mensch, die Natur und die Tiere zusammen gehören und sich nach einer tiefen Verbindung sehnen, eigentlich untrennbar miteinander verwoben sind. Wir finden zahlreiche Hinweise und Belege dafür, dass die Menschen von Anbeginn an diese Verbindung lebten und ehrten. Sie entwickelten Rituale zur Sozialhygiene, Stärkung des Zusammenhaltes, zu Ehren des Jagdwilds, der Sonne als Lebensquelle, zur Heilung und vielen anderen Anlässen.

Diese Erkenntnisse sind Jahrtausende alt und die Zeit, in der sie verboten und verhöhnt wurden ist vergleichsweise noch nicht sehr lange her.

In unserer heutigen Zeit werden sie wieder neu entdeckt, sind aber gleichermaßen immer noch argwöhnisch beäugt, da wir uns von unseren eigenen Wurzeln entfernt haben. Wir wurden leider darauf geprägt, dass diese Weltansicht falsch sei und die Verfolgung bis hin zur Ermordung von kräuterkundigen Menschen (Stichwort Hexenverbrennung) sitzt uns noch regelrecht in den Genen.

Ich möchte ermutigen, sich wieder als Teil des großen Ganzen zu erfahren und hierzu mit Hilfe von Räucherungen, Meditationen, Achtsamkeitsübungen im Jahreskreis, aromatherapeutischen Anwendungen den Zugang erleichtern.