Begriffserklärung „Ätherisches Öl“

Ätherische Öle sind wasserlösliche, recht komplexe Stoffgemische mit verschiedenen Inhaltsstoffen. Sie werden, in der Regel, durch Wasserdampfdestillation aus pflanzlichen Bestandteilen wie Blüten, Blättern, Knospen oder Früchten gewonnen. Die daraus gezogene Substanz ist kein Öl im eigentlichen Sinne. Denn sie ist flüchtig und, im Gegensatz zu fetten Ölen, in Wasser löslich. Ätherische Öle kann man als die pure Essenz einer Pflanze bezeichnen.

Allgemeine Anwendungsmöglichkeiten

Ätherische Öle kommen seit langer Zeit in verschiedenen Lebensbereichen oder auch bei medizinischen Anwendungen zum Einsatz. Durch den intensiven Geruch als auch die Essenz einer Pflanze mit ihren Wirkstoffen finden die Öle ihren Anwendung auf körperlicher als auch seelischer oder mentaler Ebene. Durch Umschläge, Einreibungen, Vernebeln oder Massagen können wir unser Wohlbefinden steigern und bei einer Erkrankung die Genesung positiv unterstützen.

 

Thymian (Thymus pulegioides L.)

Inhaltsstoffe:

u.A. Thymol, Carvacrol, Flavonoide, Triterpene

Anwendung:

Thymian ist wahrscheinlich den meisten Menschen als Küchengewürz bekannt. Sein intensives Aroma würzt unsere Speisen mit einem leicht scharfen Geschmack. Er ist schmackhaft im Salatdressing, in Käse, Butter, Quark oder in Eintöpfen. Aber auch als Tee hat er ein sehr intensives Aroma und man hat beim Genuss das Gefühl, etwas „durchgepustet“ zu werden, da sein leicht scharfer Geschmack die Atemwege öffnet und hilft das Sekret abzusondern.

Das ätherische Öl findet deshalb besonders Anwendung in der Stärkung des Immunsystems und zur Unterstützung der Atemwege. Als Einreibung verdünnt mit Pflanzenöl kann man sich damit die Brust oder den Rücken einreiben. Die antibakterielle und antiseptische Wirkung hilft, eine Erkältung zu durchstehen und den Körper bei der Abwehr zu unterstützen.

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